Klimaforschung

Eisschollen

AWI

Die Klimaforschung ist eine junge Wissenschaft: Erst im Lauf des 20. Jahrhunderts wurde das durchschnittliche Verhalten der Atmosphäre enträtselt. Und immer noch gibt es viel zu entdecken – nicht nur in der Luft. Denn zum Klimasystem gehören neben der Atmosphäre auch die Ozeane und das Eis der Gletscher und der Pole.

Mit verschiedenen Messgeräten an Land, Satelliten im All und Sonden im Meer untersuchen Wissenschaftler das heutige Klima. Doch die Forscher interessieren sich nicht nur für die Gegenwart: Wie das Klima in früheren Jahrtausende und vor Jahrmillionen aussah, finden Paläoklimatologen anhand von Sedimenten, Baumringen, Korallen und Eisbohrkernen heraus. Klimamodelle verraten dann gemeinsam mit diesen paläoklimatologischen Befunden, was früher das Klima veränderte – dazu gehören unter anderem Vulkanausbrüche, Schwankungen der Erdbahnparameter und Variationen der Sonnenstrahlung. Heutzutage übt auch die Menschheit einen großen Einfluss auf das Klima aus. So führt etwa die Emission von Treibhausgasen dazu, dass sich unser Planet erwärmt.

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Quelle: https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/atmosphaere/klimaforschung/