Mondforschung

Jens Kube

Astronaut steht am Rand eines Kraters auf dem Mond, im Hintergrund ist der Mondrover zu sehen.

NASA

Am 20. Juli 1969 landete zum ersten Mal ein Mensch den Mond. Diese Leistung brachte nicht nur Prestige – die Apollo-Missionen waren auch wissenschaftlich sehr relevant. In dieser Folge des Podcasts skizziert Harald Hiesinger von der Universität Münster, was wir heute über den Erdtrabanten wissen und wie die bemannte Erforschung des Mondes dazu beitrug.

Foto von Harald Hiesinger

Harald Hiesinger

Schon mit dem bloßen Auge lässt sich erkennen, dass die Oberfläche des Mondes aus hellen und dunklen Regionen besteht. Die dunklen Gebiete hielten die Menschen vor Erfindung des Fernrohres für Wasserflächen. Daher nannte man sie Mare, also Meere. Auch heute noch werden die dunklen Flächen auf dem Mond so genannt. Etwa ein Drittel der uns zugewandten Seite des Erdtrabanten ist von solchen Mondmeeren bedeckt. Der Blick mit Fernglas oder Teleskop offenbart darüber hinaus schnell, dass der Mond mit Kratern übersät ist.

Harald Hiesinger: „Seit rund vierhundert Jahren ist klar, dass die Mondoberfläche sehr stark bekratert ist. Ob es sich bei diesen Kratern wirklich um Einschlagskrater handelt oder um vulkanische Krater, hatte man allerdings nicht hundertprozentig verstanden. Das war ein langer Streit, der hin- und herging.“

Inzwischen ist klar, dass die Krater durch Meteoriteneinschläge entstanden und nicht durch Vulkane. Im Gegensatz zur Erde lassen sich auf dem Mond sogar noch Spuren von Einschlägen finden, die sich in der Frühzeit unseres Planetensystems ereigneten. Mehr dazu in der 289. Folge des Podcasts.


Folge 289 – Mondforschung

Was wir heute über den Erdtrabanten wissen und wie die bemannte Erforschung des Mondes dazu beitrug, skizziert Harald Hiesinger von der Universität Münster in dieser Folge.

Quelle: https://www.weltderphysik.de/mediathek/podcast/mondforschung/