Heisenbergsche Unschärferelation

Kim Hermann

Unscharfe Stadtansicht im Gegenlicht. Im Hintergrund befindet sich die Silhouette einer Stadt mit einem markanten Kirchturm oder Glockenturm links der Bildmitte. Rechts sind verschwommene Baumkronen und Gebäudedächer abgebildet.

IakovKalinin/iStock

Als die Quantenmechanik Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde, markierte sie nicht nur in der Physik einen Umbruch. Sie warf auch grundlegende philosophische Fragen zu unserem Weltbild auf. Eine Entdeckung, über die sich viele Forschende den Kopf zerbrochen haben, ist die Heisenbergsche Unschärferelation. Was die Relation besagt und was sie für unser Weltbild bedeutet, berichtet Oliver Passon von der Universität Wuppertal in dieser Folge des Podcasts.

Portraitbild des Forschers

Oliver Passon

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts legen erste Überlegungen von Max Planck nahe, dass sich die Welt auf den winzigen Skalen von Atomen und Elektronen völlig anders verhält, als bislang aus der klassischen Physik bekannt war. Im Jahr 1925 gelingt es dem Physiker Werner Heisenberg dann, die neu beobachteten Phänomene mit einer Reihe an mathematischen Formeln zu beschreiben und berechenbar zu machen – als erste Person entwickelt er eine mathematische Beschreibung der Quantenmechanik.

Oliver Passon: „Die hörte auf den Namen Matrizenmechanik. Das war ein sehr unanschauliches algebraische Kalkül. Und innerhalb ganz kurzer Zeit, nämlich im Jahr 1926, wurde dann von dem österreichischen Physiker Erwin Schrödinger eine andere Formulierung der Theorie vorgeschlagen. Das zentrale Element seiner Theorie war eine Wellengleichung: die Schrödingergleichung.“

Schrödinger beschreibt quantenphysikalische Objekte wie beispielsweise Elektronen mithilfe einer Wellenfunktion. Mehr dazu in der 382. Folge.


Folge 382 - Heisenbergsche Unschärferelation

Quelle: https://www.weltderphysik.de/mediathek/podcast/heisenbergsche-unschaerferelation/