Magmakammer eines Supervulkans füllt sich
SEAMA Nobukazu; CC BY
Dieses Bild zeigt die in Computern berechneten Strukturen des riesigen, größtenteils unter Wasser liegenden Supervulkans Kikai. Er liegt etwa 300 Kilometer südlich der japanischen Hauptinsel Kyushu. Sein jüngster Ausbruch vor 7300 Jahren zählt zu den größten der letzten 12 000 Jahre. Zurück blieb eine etwa 20 Kilometer durchmessende, ringförmige Kraterstruktur: eine sogenannte Caldera. Von ihr tauchen nur kleine Bereiche – im Bild bräunlich eingefärbt – aus dem Meer auf. Aktuelle Untersuchungen von Beben des Untergrunds belegen, dass sich die drei bis sechs Kilometer unter dem Vulkan liegende Magmakammer seit rund 3900 Jahren erneut mit flüssigem Gestein füllt. Die Folge davon ist eine neue, in der Abbildung grün eingefärbte Lavakuppel, die sich langsam in der Mitte der Caldera erhebt. Sie ist umgeben von den tieferen, dunkelblau dargestellten Randzonen der Caldera. Das weise darauf hin, so die Autorinnen und Autoren der Studie, dass der Kikai in den nächsten Jahrtausenden erneut ausbrechen könnte.
Quelle: https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/nachrichten/2026/vulkane-magmakammer-eines-supervulkans-fuellt-sich/


