Natur der Masse

Kim Hermann

Das Bild zeigt eine Taubenfeder, die vor einem Gewichtsstück mit der Aufschrift 1 kg liegt.

Marcos Silva/iStock

Meist sprechen wir vom Gewicht, meinen damit aber die Masse – sei es unsere oder die einer Kochzutat. Kaum eine andere physikalische Größe ist uns wohl so vertraut. Im Lauf der Zeit haben sich zahlreiche Wissenschaftler mit dem Phänomen „Masse“ beschäftigt und führten damit einige der bedeutendsten Umbrüche in der Physik herbei. Wann die Suche nach der Natur der Masse begann und was wir heute darüber wissen, berichtet Robert Harlander von der RWTH Aachen in dieser Folge des Podcasts.

Foto von Robert Harlander

Robert Harlander

Wie viel Kraft wir aufwenden müssen, um eine Feder, eine Wasserflasche oder einen Stuhl anzuheben, haben wir im Lauf unseres Lebens gelernt – auch ohne die physikalischen Zusammenhänge dahinter zu verstehen. Wissenschaftlich auseinandergesetzt haben sich Naturforscher mit dem Phänomen „Masse“ erstmals im 17. Jahrhundert.

Robert Harlander: „Der Anfang liegt für mich bei Isaac Newton. Er hat Masse als Erster quantitativ dazu verwendet, um Physik zu verstehen.“

Der englische Naturforscher untersuchte systematisch, wie sich Kräfte auf die Bewegung von verschiedenen Objekten auswirken. Seine Erkenntnisse fasste er in drei Prinzipien zusammen: den Newtonschen Gesetzen. Diese gelten noch heute als Grundpfeiler der klassischen Mechanik. Die Masse spielt dabei eine zentrale Rolle. Mehr dazu in der 327. Folge.


Folge 327 – Natur der Masse

Was Forscher bisher über das Phänomen „Masse“ herausgefunden haben – von Newton über Einstein bis zum Fund des Higgs-Teilchens –, berichtet Robert Harlander von der RWTH Aachen in dieser Folge.

Quelle: https://www.weltderphysik.de/mediathek/podcast/natur-der-masse/