Emergenz

Kim Hermann

Ein riesiger Vogelschwarm formt ein Muster am dämmernden Himmel.

Henk Bogaard/iStock

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“, so ähnlich formulierte es Aristoteles vor mehr als 2000 Jahren. Denn sobald mehrere „Teile“ zusammenwirken – von Atomen, über Vögel bis hin zu Sternen –, lassen sich manchmal Eigenschaften beobachten, die ein einzelnes Teil nicht hätte. Wie solche emergenten Phänomene entstehen und welche Rolle sie in der Physik spielen, berichtet Manfred Salmhofer von der Universität Heidelberg in dieser Folge des Podcasts.

Foto des Forschers Manfred Salmhofer

Manfred Salmhofer

Die Vielfalt der Natur hat Menschen seit jeher fasziniert. Naturwissenschaftler haben es sich zur Aufgabe gemacht, die komplexen Vorgänge dahinter zu beschreiben und zu verstehen. Auf diesem Weg hat es sich bewährt, die Beobachtungen mithilfe von Modellen und Theorien auf einfachere Elemente zu reduzieren.

Manfred Salmhofer: „Eines der Grundprinzipien bei der naturwissenschaftlichen Vorgangsweise ist es, die vielfältigen Einflüsse zu reduzieren.“

Besonders erfolgreich war dieses Konzept in der Physik. Die Suche nach den fundamentalen Bausteinen der Materie, aus denen sich die gesamte Welt zusammensetzt, begann bereits in der Antike. Mehr dazu in der 330. Folge.


Folge 330 – Emergenz

Warum das Ganze manchmal mehr ist als die Summe seiner Teile, erläutert Manfred Salmhofer von der Universität Heidelberg in dieser Folge.

Quelle: https://www.weltderphysik.de/mediathek/podcast/emergenz/