Extremwetter schon bei moderater Erwärmung
Frank Wagner/iStock
Schon eine moderate Erderwärmung um zwei Grad Celsius kann schwere Klimafolgen nach sich ziehen. Wetterextreme wie Dürren, Starkregen und ausgedehnte Waldbrände könnten stärker zunehmen als bisher angenommen – und sogar gravierender ausfallen als bei einer durchschnittlichen Erwärmung um drei oder vier Grad Celsius. Davor warnen nun Forschende in einer neuen Studie.
Die Ergebnisse basieren auf Simulationen, die sowohl die schwerwiegendsten als auch die mildesten Auswirkungen einer Zwei-Grad-Erwärmung aufzeigen. Dazu beschränkte sich das Forschungsteam nicht auf globale Durchschnittswerte, sondern berücksichtigte, dass in bestimmten Regionen Wetterextreme drastischer auftreten als anderswo. So erweiterten sie ihre Simulationen, sodass sie auch das Risiko sogenannter „Worst-Case“-Szenarien genauer als bisher abschätzen können.
Die Studie offenbart, wie kritisch bereits eine Zwei-Grad-Erwärmung wäre. Um darunter zu bleiben, müsse der Klimaschutz verschärft werden, so die Autorinnen und Autoren. Denn sollten die bisher veröffentlichten nationalen Klimaschutzpläne umgesetzt werden, läge die Erderwärmung zwischen 2,3 und 2,5 Grad Celsius.
Quelle: https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/nachrichten/2026/klimawandel-extremwetter-schon-bei-moderater-erwaermung/


