Quantenteleportation

Kim Hermann

Auf einem dunklen Hintergrund sind zwei durchsichtige Kugeln abgebildet. Eine Kugel befindet sich im linken, die andere im rechten Bildbereich. Von der rechten Kugel geht ein leuchtender Strahl aus, der die linke Kugel trifft.

Jian Fan/iStock

Mit außergewöhnlichen physikalischen Phänomenen fasziniert die Quantenmechanik: Von Teilchen, die an mehreren Orten gleichzeitig sein können über rätselhafte Verbindungen zwischen Quantenteilchen, die selbst über große Distanzen hinweg bestehen bleiben. Jens Eisert von der Freien Universität Berlin beschäftigt sich tagtäglich mit den speziellen Eigenheiten der Quantenwelt. Für diese Folge unseres Podcasts haben wir mit ihm über ein besonders spannendes Phänomen gesprochen: die Quantenteleportation.

Portraitbild vom Forscher

Jens Eisert

Schon seit einigen Jahrzehnten arbeiten Physikerinnen und Physiker an Quantencomputern. Und in den letzten Jahren haben sie große Fortschritte gemacht: Unternehmen wie IBM, Microsoft oder Google, aber auch Forschungsinstitute haben bereits eigene Quantenrechner gebaut.

Jens Eisert: „Die Rechner, die wir heute haben, sind zwar noch keine universellen Quantenrechner, aber es sind Systeme mit fantastisch guten Quantenbits. Vor ein paar Jahren war es noch völlig im Bereich von Science Fiction, sich solche Quantencomputer vorzustellen.“

Klassische Bits können entweder den Wert „Null“ oder den Wert „Eins“ annehmen. Quantenbits hingegen können sich auch in einer beliebigen Überlagerung aus den Werten „Null“ und „Eins“ befinden. Mehr dazu in der 377. Folge.


Folge 377 – Quantenteleportation

Quelle: https://www.weltderphysik.de/mediathek/podcast/quantenteleportation/