Quantenpunkte
Kim Hermann
Tayfun Ruzgar/iStock
An Quantentechnologien wie etwa dem Quanteninternet oder Quantencomputern wird aktuell unter Hochdruck gearbeitet. Viele dieser Technologien basieren auf einzelnen Lichtteilchen, sogenannten Photonen. Doch wie erzeugt man die Photonen, die für Quantentechnologien benötigt werden, eigentlich? Diese Frage hat uns Doris Reiter von der Universität Dortmund beantwortet, denn sie forscht an Quantenpunkten.
Quantenpunkte sind winzige Gebilde und nur wenige Nanometer groß. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie klein ein Quantenpunkt ist, wählt Doris Reiter gerne einen Vergleich, der zu ihrem Wohnort Dortmund passt: nämlich den Fußball. Denn das Verhältnis von einem Quantenpunkt zu einem Fußball ist genauso groß wie das Verhältnis von einem Fußball zur gesamten Erde. In einen Fußball passen also theoretisch so viele Quantenpunkte wie Fußbälle in die Erde. Typischerweise besteht ein Quantenpunkt aus tausenden bis hunderttausenden Atomen.
Doris Reiter: „Und das ist ja doch schon eine ganz schöne Anzahl. Also Quantenpunkte sind zwar keine einzelnen Atome, aber sie verhalten sich trotzdem wie Atome.“
Dass sich Quantenpunkte wie Atome verhalten, ist eine ihrer besonderen Eigenschaften. Um das genauer zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf den Aufbau von Atomen. Mehr dazu in der 378. Folge.
Folge 378 – Quantenpunkte
Quelle: https://www.weltderphysik.de/mediathek/podcast/quantenpunkte/


