Tropenstürme verstärken Flutrisiko
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Küstenstädte wie Tokio, Manila oder New Orleans arbeiten an einem besseren Schutz vor Hochwasser, um sich gegen steigende Meeresspiegel zu wappnen. Zusätzlich wächst im Zuge des Klimawandels die Gefahr für höhere Sturmfluten infolge von Tropenstürmen. Klimaforschende haben nun ermittelt, dass die Wasserhöhe bei diesen Fluten im Zeitraum von 1982 bis 2024 um rund ein Fünftel zugenommen hat. Das bedeutet, dass sich die Pegelstände im Schnitt alle zehn Jahre um knapp einen Zentimeter erhöhen.
Für ihre Analyse nutzten die Forschenden einen umfassenden Datensatz aus Satellitenbildern und Pegelmessungen, die über Jahrzehnte erfasst wurden – ergänzt durch Modellrechnungen. Die wichtigste Ursache für die immer gefährlicheren Sturmfluten liegt darin, dass die Tropenstürme polwärts zu höheren Breitengraden wandern. Damit dringen sie in flachere Meeresgebiete vor, die höhere Pegelstände begünstigen. Zudem dehnen sich Tropenstürme über größere Flächen aus und nehmen an Intensität zu. Die Studie belegt, dass im Zuge des Klimawandels das Risiko von Sturmfluten verursacht durch Tropenstürme zunimmt, obwohl Hurrikane, Zyklone und Taifune nach aktuellen Erkenntnissen nicht häufiger auftreten als in vorindustriellen Zeiten.
Quelle: https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/nachrichten/2026/klimawandel-tropenstuerme-verstaerken-flutrisiko/


