2004 – Jahr der Technik

Unser Leben wird in entscheidendem Maß durch Technik beeinflusst. Wer die Zukunft mitbestimmen will, sollte wissen, wie Technik funktioniert, welche Entwicklungen auf uns zukommen und was sie für uns bedeuten. Ziel des „Jahres der Technik“ war es, das Verständnis für und die Faszination an Technik zu vertiefen und so Orientierung zu geben in einer technisierten Welt.

Technik ist Teil unseres Lebens und begleitet uns im Alltag. Technik ist Teil von Produkten und Grundlage für effiziente Produktionsverfahren. Technik ist aber auch das Funktionieren komplexer Gerätschaften, die von Menschen entwickelt und gebaut werden. Ziel des „Jahres der Technik“ war es, das Verständnis für und die Faszination an Technik zu vertiefen und so Orientierung zu geben in einer technisierten Welt.

Logo Jahr der Technik mit bunten Linien
Jahr der Technik

Wir alle nutzen heute ganz selbstverständlich Hightech-Geräte, die in den Zukunftswerkstätten der Forscherinnen und Forscher entwickelt wurden. Dabei sollten wir nicht vergessen, in welchem Maße technische Entwicklungen unser Leben beeinflussen und verändern. Wer die Zukunft mitbestimmen will, sollte auch wissen, wie Technik funktioniert, welche technischen Entwicklungen auf uns zukommen und was sie für uns bedeuten. Das „Jahr der Technik 2004“ bot zahlreiche Gelegenheiten, diese und andere Fragen zur Zukunft „made in Germany“ mit Fachleuten zu diskutieren.

Wissenschaftssommer 2004 in Stuttgart - ein voller Erfolg

Vom 25. September bis zum 1. Oktober 2004 fand in Stuttgart der Wissenschaftssommer 2004, der Höhepunkt im Jahr der Technik, statt. Bereits am ersten Tag lockten eine Live-Sendung des SWR Tigerenten Clubs und die Lange Nacht der Wissenschaften über 40.000 Besucher zum Wissenschaftsfestival. Unter dem Motto „Technik, die die Welt bewegt“ wurde während der Sendung erstmals die größte, je von Kindern gebaute Fantasiemaschine in Gang gesetzt, die im Sommer an sechs Wochenenden von über hundert Kindern in ganz Deutschland konstruiert worden war. Funken sprühten, Dosen schepperten, Konfetti flog und zum Schluss heulte die Maschine zum Auftakt des fünften deutschen Wissenschaftssommers laut auf. Nach der Sendung strömten die Menschen in die umliegenden Zelte, die 38 Aussteller mit ihrer spannenden Forschung rund um die Themen Mobilität und Kommunikation gefüllt hatten.

Zur Langen Nacht der Wissenschaften am Eröffnungstag kamen mehr als 15.000 Besucher zu den sechs Stationen, an denen die Stuttgarter Forschungs- und Universitätsinstitute ihre Arbeit anschaulich und lebendig für die Nachtschwärmer aufbereitet hatten. An den darauf folgenden Tagen besuchten täglich weit mehr als 5000 Menschen die Zeltstadt am Schlossplatz. Hinzu kommen die Besucherzahlen an weiteren 20 Standorten, an denen über 50 beteiligte Einrichtungen ein vielseitiges Programm, vom Ausstellungsschiff über Lesungen, Filme und Vorträge bis hin zu drei Wissenschafts-Trucks, anboten.