Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Das kleine Gerät kann Leben retten, indem es im Brandfall schnell Alarm schlägt. Die gängigen Feuermelder nutzen dafür unsichtbares Licht.

Anne-Dorette Ziems

Nahaufnahme eines jungen Mannes im blauen T-Shirt, der mit beiden Händen einen weißen, runden Rauchmelder vor sich hält und ihn prüfend betrachtet. Auf der Unterseite des Geräts sind Lüftungsschlitze und ein kleiner roter Kontrollpunkt zu erkennen.

romaset/iStock

In gängigen Rauchmeldern macht man sich zunutze, dass Licht durch die winzigen Partikel im Rauch gestreut und reflektiert wird. Dazu befindet sich im Inneren des Geräts eine sogenannte optische Kammer: In dieser „Dunkelkammer“ ist neben einem Lichtsensor auch eine LED verbaut, die regelmäßig infrarotes Licht aussendet. Im Normalfall trifft kein Infrarotlicht auf den Sensor – und es passiert nichts. Befindet sich nun aber Rauch in der Luft und gelangt in die Kammer, wird ein Teil des Lichts abgelenkt und trifft auf den Lichtsensor. Der Rauchmelder geht los.

Auch Wasserdampf, der etwa beim Kochen oder Duschen entsteht, streut übrigens Licht und kann damit einen Fehlalarm auslösen. Aus diesem Grund werden Rauchmelder, die nach diesem Prinzip arbeiten, in Küchen und Badezimmern meist nicht empfohlen. Gleichzeitig entstehen die meisten Wohnungsbrände in der Küche. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte in solchen Räumen auf sogenannte Hitzemelder umsteigen. Diese reagieren, wie der Name schon verrät, auf Hitze und nicht auf winzige Partikel in der Luft.

Quelle: https://www.weltderphysik.de/thema/hinter-den-dingen/wie-funktioniert-ein-rauchmelder/