Supraleitende Qubits
Bartlomiej Wroblewski/iStock
Weltweit arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Bau von Quantencomputern und verfolgen dabei unterschiedliche Ansätze. In dieser Folge soll es um einen dieser Ansätze gehen: Nämlich um winzige Schaltkreise, sogenannte supraleitende Qubits. Wie man aus ihnen Quantencomputer baut und welche anderen Ideen im Lauf der Zeit aufkamen und teilweise auch wieder verworfen wurden, berichtet Stefan Filipp von der Technischen Universität München.
Die ersten Überlegungen zu Quantencomputern stammen bereits aus den 1980er-Jahren. Ursprünglich wollten die Forschenden einen Computer entwickeln, mit dem sich physikalische Phänomene berechnen lassen, die auf ganz kleinen Skalen stattfinden und daher den Gesetzen der Quantenmechanik folgen. Die Idee war also:
Stefan Filipp: „Um Quantenmechanik besser verstehen und berechnen zu können, wäre es am besten, einen Quantenrechner selbst zu bauen. Das wurde von dann David Deutsch weiterentwickelt, der die theoretischen Grundlagen dieses universellen Quantenrechners geschaffen hat. Und so kamen wir zu dem Verständnis, wie Quantenrechner funktionieren.“
In den 1990er-Jahren wurden dann bereits die ersten Algorithmen für einen Quantencomputer entwickelt, obwohl es noch gar keine funktionierende Technologie dafür gab. Mehr dazu in der 387. Folge.
Folge 387 – Supraleitende Qubits
Quelle: https://www.weltderphysik.de/mediathek/podcast/supraleitende-qubits/


