DPG-Jahrestagung in Dresden

Kongress findet vom 13. bis 18. März statt - Schwerpunktthemen sind Materialforschung, Nanotechnologie und Quantenphysik

Dresden - An der Technischen Universität Dresden treffen sich vom 13. bis 18. März rund 7000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum größtem europäischen Physikkongress des Jahres. Materialforschung und Nanotechnologie sowie Atom- und Quantenphysik sind Schwerpunkte des Programms, das sich unter anderem auch mit Strahlentherapie, Rüstungskontrolle, Finanzmarktanalyse sowie mit Energie- und Klimaforschung auseinandersetzt. Die Jahrestagung in Dresden ist Teil der Frühjahrstagungen 2011 der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Die lokale Organisation in Dresden liegt in Händen des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung.

Dem allgemeinen Publikum bietet der Kongress ebenfalls Gelegenheiten, mit Physik auf "Tuchfühlung" zu gehen. Mitmach-Experimente und physikalische Vorführungen gibt es bereits in der Woche vor dem Physiktreffen im Dresdner Kaufpark Nickern. Während der Tagung werden zwei öffentliche Abendvorträge an der TU Dresden gehalten. Während Karl Leo vom Dresdner Institut für Angewandte Photophysik über neueste Entwicklungen im Bereich der Photovoltaik sprechen wird, behandelt Siegfried Hunklinger von der Universität Heidelberg ein pikantes Thema: die Fälschung wissenschaftlicher Daten. Außerdem können sich Physiker und andere Naturwissenschaftler erstmals beim Vortragswettbewerb "EinsteinSlam" messen. In nur zehn Minuten sollen sie ein Thema mit Bezug zur Physik verständlich und interessant vorstellen. Das Publikum entscheidet dann, welcher Beitrag ihm am besten gefallen hat.

Weite Frühjahrstagungen der DPG finden statt in Münster vom 21. bis 25. März zum Thema Kern- und Teilchenphysik sowie Physik im Schulunterricht, in Kiel vom 28. bis 31. März mit Vorträgen über Kurzzeitphysik und Plasmaphysik und in Karlsruhe vom 28. März bis 1. April. Hier werden neue Ergebnisse vorgestellt aus Teilchenphysik, Kosmologie, Gravitationsforschung und Theoretische Mathematik.