DPG begrüßt ihr 60.000-stes Mitglied

Deutsche Physikalische Gesellschaft ist weiterhin größte physikalische Fachgesellschaft weltweit

Bad Honnef - Der 17-jährige Schüler Michael Rosenthal aus Bremen wurde kürzlich als 60.000-stes Mitglied in die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) aufgenommen. Die Zahl der Mitglieder hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt, die DPG bildet so die größte physikalische Fachgesellschaft der Welt. Mit ihrer Gründung im Jahr 1845 ist sie außerdem die älteste physikalische Gesellschaft auf nationaler Ebene.

Als gemeinnütziger Verein unterstützt die DPG den wissenschaftlichen Austausch durch Kongresse und Tagungen, fördert den Nachwuchs und veröffentlicht Fachmagazine sowie die Mitgliederzeitschrift "Physik Journal". Sie vergibt Preise für besondere Leistungen in der Physik und beteiligt sich am Dialog mit der Öffentlichkeit, beispielsweise mit dem größten Physik-Festival Deutschlands "Highlights der Physik", das sie jährlich mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung organisiert.

Das Durchschnittsalter der DPG-Mitglieder liegt bei 35 Jahren, über die Hälfte ist unter 29 Jahre alt. Rund 30 Prozent der Mitglieder sind Studierende, für die es mit der "jungen DPG" auch ein eigenes Netzwerk mit Veranstaltungen und Förderprogrammen gibt. Darüber hinaus sind in der DPG Professorinnen und Professoren, Lehrerinnen und Lehrer, in der Industrie tätige oder einfach nur an Physik interessierte Personen ebenso vertreten wie Wissenschaftsjournalisten und Patentanwälte. Der Frauenanteil liegt bei etwa 14 Prozent, mit der Teilchenphysikerin Johanna Stachel wird im April 2012 zum ersten Mal eine Frau die DPG-Präsidentschaft übernehmen.