Von der Plattenkamera zum größten Weltraumteleskop – 120 Jahre astronomische Forschung auf dem Königstuhl

Vortrag | 30.09.2018 | 11:00 Uhr in Heidelberg

Als 1898 die Bergsternwarte gegründet wurde, schien die Milchstraße noch den gesamten Kosmos zu umfassen. Der Gründungsdirektor Max Wolf trug mit neuartigen Instrumenten zur Klärung der Struktur unseres Sternsystems bei und untersuchte die Natur der „kleinen Nebel“: Es waren weit entfernte Galaxien! Mit seinen berühmt gewordenen Weitwinkelfernrohren machte er die Sternwarte zum Weltzentrum für die Erforschung der kleinen Planeten. Neben der Sternwarte entstand vor 50 Jahren das Max-Planck-Institut für Astronomie. Es errichtete ab 1970 eine große Sternwarte im günstigeren Klima des Südens und schuf darüber hinaus astrophysikalische Instrumente für Raketen, Ballons, Raumsonden und Satelliten. Heute entwickeln beide Institute moderne Instrumente für die großen internationalen Observatorien am Boden und im Weltraum. Sie werden genutzt für die Erforschung der Stern- und Planetenentstehung, der extraterrestrischen Planeten, der Galaxien und kosmologischer Fragen.

Vortragender: Prof. Dr. Dietrich Lemke (Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg)

Eintritt: 5 Euro

Zielgruppe: Jedermann

Veranstaltungsort: Haus der Astronomie
Adresse: Königstuhl 17, 69117 Heidelberg
Website: http://www.haus-der-astronomie.de/de/

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Quelle: https://www.weltderphysik.de/vorort/events/