Spin-Elektronik – wie man aus Nanomagneten und magnetischen Strömen einen Datenspeicher baut

Vortrag | 17.11.2018 | 10:00 Uhr in Dresden

Magnetische Materialien spielen heute in vielen Anwendungsfeldern eine wichtige Rolle, z.B. in Sensoren, Aktoren, mechanischen Bauteilen und Motoren. Zudem eigenen sich Permanentmagnete hervorragend als Datenspeicher. Dazu werden die magnetischen Momente in einem Permanentmagnet in verschiedene Richtungen gedreht bzw. „geschrieben“ – ganz ähnlich wie bei einer Kompassnadel, die sich entlang des äußeren Magnetfelds ausrichtet. Die im Magneten gespeicherte Information lässt sich anhand von geeigneten spin-elektronischen Bauelementen dann direkt als elektronisches Signal wieder auslesen und verarbeiten. Dabei nutzt man aus, dass der Ladungsstrom in einem Magneten von dessen magnetischen Eigenschaften beeinflusst wird. Anhand dieser „magnetischen Ströme“ lassen sich magnetische Eigenschaften sehr empfindlich messen. Im Vortrag werden zunächst die grundlegenden Eigenschaften von magnetischen Materialien aufgezeigt und anhand von Experimenten veranschaulicht. Wir bauen dann einen einfachen Prototyp für einen magnetischen Datenspeicher und testen dabei verschiedene Ansätze, um die magnetisch gespeicherte Information elektronisch auszulesen.

Vortragender: Prof. Dr. Sebastian Gönnenwein

Zielgruppe: Jedermann

Veranstaltungsort: TU Dresden: Physikgebäude
Adresse: Zellescher Weg 16, 01069 Dresden
Zusatz: Hörsaal PHY/C213
Website: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fa...

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Quelle: https://www.weltderphysik.de/vorort/events/