2006 – Jahr der Informatik

Ob Gesundheit, Mobilität, Sicherheit, Sport, Haushalt, Kommunikation oder Kultur - die Informatik spielt in alle Bereich unseres Lebens hinein und prägt unseren Alltag. Ziel des Informatikjahres 2006 war es, das Bewusstsein für die Möglichkeiten der Informatik zu schärfen, ihre Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung zu verdeutlichen und die Faszination einer noch jungen Wissenschaft zu vermitteln.

Im Rahmens des „Informatikjahres 2006“ wurde an Beispielen aus den Bereichen Mobilität, Sicherheit, Gesundheit, Wohnen, Sport, Kommunikation, Kultur und Entertainment gezeigt, wo und wie sehr die Informatik in unserem Alltag bereits präsent ist. Schon heute müssen wir darüber nachdenken, welche Anwendungen der Informatik der Gesellschaft im 21. Jahrhundert bevorstehen. Wie stark greift die Informatik zum Beispiel in unseren privaten Lebensbereich ein? Welche Steuerungsfunktion übernimmt sie? Wie sehen digitale Visionen aus, und mit welchen Schattenseiten der Informatik sind wir konfrontiert?

Logo Informatikjahr mit binärem Zahlencode im Hintrgrund
Informatikjahr

Ziel des Informatikjahres war es, das Bewusstsein für die zahlreichen Anwendungen und Möglichkeiten der Informatik zu schärfen, die Bedeutung der Informatik als Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands zu verdeutlichen und die Faszination einer noch recht jungen Wissenschaft zu vermitteln. Das Informatikjahr regte zum Weiterdenken an und zeigte neue Chancen für Kommunikation, Kreativität, den digitalen Alltag und die Zukunft Deutschlands.

Wissenschaftssommer 2006 in München

Das Wissenschaftsfestival  „Wissenschaftssommer“ war den Höhepunkt des Informatikjahres und gastierte mit seinem umfangreichen Veranstaltungsprogramm vom 15. bis 21. Juli 2006 in der bayerischen Landeshauptstadt München.

Eine große Zeltausstellung auf dem Marienhof widmete sich unter anderem Konrad Zuse, dem „Erfinder“ des Computers, und der Entwicklung der Computertechnologie, die sich anhand der herausragenden Computerspiele seit 1976 nachspielen lässt. Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge für Erwachsene und Schüler, ein Wissenschafts-Filmfest, ein Schülerparlament, Workshops und Experimente.

Zeitgleich fand in München das paneuropäische Euroscience Open Forum (ESOF2006) vom 15. bis 19. Juli 2006 statt, das europäische Spitzenforscher und Wissenschaftskommunikatoren zusammenführte. Das hochkarätige Vortragsprogramm wurde durch wissenschaftliche Exponate und Präsentationen aus europäischen Forschungseinrichtungen ergänzt, die in räumlicher Nähe zum Wissenschaftssommer ebenfalls der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden