Internationale PhysikOlympiade

Für die Internationale PhysikOlympiade (IPho) kommen Schüler aus der ganzen Welt zusammen. Der Wettbewerb findet jedes Jahr im Juli in einem anderen Teilnehmerland statt.

Logo der Internationalen PhysikOlympiade: Schriftzug und geschwungene Linien.
Internationale PhysikOlympiade

Die PhysikOlympiade beginnt auf nationaler Ebene mit einem vierstufigen Auswahlverfahren, an dem sich jeder Schüler einer allgemeinbildenden oder beruflichen Schule in Deutschland beteiligen kann. Es wird durchgeführt vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Bundesländer durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Das Verfahren beginnt jeweils im Frühjahr des Vorjahres, die Aufgaben werden an die Schulen verteilt und und auf den offiziellen Seiten der IPhO veröffentlicht. Die Schüler bearbeiten die Aufgaben zu Hause und lassen sie dann von einem Fachlehrer korrigieren.

Teilnehmer der Internationalen PhysikOlympiade bei DESYInternationale PhysikOlympiade 2011 bei DESY
Video: Auswahl zur Internationalen Physikolympiade 2011 bei DESY

Für die zweite Stufe gibt es neue, anspruchsvollere Aufgaben, in der dritten und vierten Stufe müssen die bis dahin besten Teilnehmer in Klausuren ihr Können beweisen. Die fünf erfolgreichsten Kandidaten bilden schließlich das deutsche Team und reisen nach einem Trainingsseminar zur internationalen Olympiade. Dort können sie sich mit den Teams aus anderen Ländern messen.

Für das Jahr 2011 fand die 4. Auswahlrunde des Wettbewerbs am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg statt (unser Video). Neben den Klausuren nahmen die Schüler an Vorträgen, Führungen und Ausflügen teil. Die erfolgreichsten Teilnehmer reisten im Juli 2011 nach Bangkok, Thailand. Beim dortigen internationalen Finale wurden die deutschen Teilnehmer mit Gold- und Silbermedaillen ausgezeichnet und erreichten in der Teamwertung den 14. Platz, unter den europäischen Nationen belegten sie den Platz 2 hinter Rumänien.