Schülerlabore

Verstehen kann nur, wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, anfasst und begreift. Diesem Motto folgen die sogenannte Schülerlabore. Seit Ende der 90er Jahre ermöglichen diese Lern-Labore Kindern und Jugendlichen in Deutschland einen direkten Zugang zur Physik.

Jenseits der Schulen stehen an über 200 Universitäten, Forschungseinrichtungen, Science Centern, Museen und in der Industrie ihre Pforten geöffnet, um Lernwilligen vom Kindergarten an die Geheimnisse der Naturwissenschaften näher zu bringen und einzuweihen. Dabei richten sich die verschiedenen Anbieter der Thematik entsprechend auf verschiedene Altersklassen ein und bieten Schülerlabore in verschiedenen Wissensstufen für Vorschulkinder, über die Grundschüle bis hin zur Erwachsenenbildung an.

Zitrone mit Klemmen und Kabeln, die zu einem Strommessgerät führen.
Experimente für Schüler

Um den Schülern eine optimale Vorbereitung für den Besuch bei einem Schülerlabor zu ermöglichen, sind Lehrer-Schulungen und die Bereitstellung von Unterrichts-Begleitmaterial vielfach Teil des Angebots.

In der Regel müssen einige Stunden für einen Tag eingeplant werden. Teilweise ist eine Voranmeldung viele Wochen im Voraus notwendig, gerade, wenn man beabsichtigt mit einer größeren Gruppe etwa einer Schulklasse ein Schülerlabor zu besuchen. Die meisten Angebote sind kostenfrei, einige gewerbliche Anbieter nehmen aber eine Gebühr.

Organisationen wie die Helmholtz-Gemeinschaft bieten solche Mit-Mach-Labore auch für Erwachsene an, die dann auch an einem Tag der offenen Tür oder bei anderer Gelegenheit eines Wissenschaftsfestivals des Forschungszentrums mit besichtigt werden können. Plattformen wie „LernortLabor“ bieten einen breiten Überblick über ausgewählte Schülerlabore der Helmholtzzentren.

Eine Übersicht über alle Schülerlabore mit Physik-Ausrichtung ab Klassenstufe 5 finden Sie in unserem Physikatlas.