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Alle Atomkerne sind nach der Anzahl der Protonen und Neutronen sortiert

In der Nuklidkarte sind alle Atomkerne, die im Universum existieren können – vermutlich über 6000 – sortiert nach der Anzahl der Protonen und Neutronen aufgetragen. Die schwarzen Kästchen markieren die stabilen Isotope (annähernd 300), die gelben Kästchen die bekannten instabilen Kerne (etwa 2500) und die grünen die noch unbekannten instabilen Kerne (über 3500). Die Pfeile geben verschiedene Produktionspfade der Nukleosynthese an. Die Fusion bringt die Kerne bis zum Eisen hervor. Die wichtigsten Produktionspfade zur Bildung schwerer Kerne sind der langsame (slow) Neutroneneinfang (s-Prozess) und der schnelle (rapid) Neutroneneinfang (r-Prozess). Außerdem gibt es noch andere Prozesse, die zu den protonenreichen schweren Kernen führen. Einer davon ist der schnelle Protoneneinfang (rp-Prozess). Der rp-Prozess und der r-Prozess laufen durch Gebiete weitab der stabilen Isotope und sollen an FAIR systematisch erforscht werde