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Querschnitt durch den AMS-02-Detektor

Oben: Querschnitt durch den rund drei Meter hohen AMS-02-Detektor, der in viele Subdetektoren unterteilt ist. Die Impulse und Ladungsvorzeichen der Teilchen werden in einem Spektrometer, bestehend aus einem Silizium-Tracker in einer supraleitenden Spule, durch die Krümmung der Teilchenspur im Magnetfeld (B=0,86 Tesla) bestimmt. Die Teilchenidentifizierung erfolgt durch die Messung der Geschwindigkeiten im Flugzeitdetektor (Time-of-Flight, TOF). Gleichzeitig misst man den Lorentz-Faktor in dem Übergangsstrahlungsdetektor (Transition-Radiation-Detektor, TRD), die Teilchengeschwindigkeiten in den Tscherenkow-Zählern (Ring-Imaging-Cherenkov-Counter, RICH) und die Teilchenenergien in dem elektromagnetischen Kalorimeter (ECAL). Für Gammastrahlen gibt es zwei Nachweismöglichkeiten: entweder durch Paarkonversion im TRD, wobei das Elektron-Positron-Paar im Tracker nachgewiesen wird, oder als elektromagnetischer Schauer. Der Absolutbetrag der elektrischen Ladung wird durch die Ionisationsverluste im Silizium-Tracker und in den RICH-Zählern bestimmt. Unten: Symbolische Darstellung der möglichen Teilchenidentifikationssignale in den unterschiedlichen Subdetektoren.