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Von kosmischer Strahlung ausgelöster Teilchenschauer

Wenn ein hochenergetisches Teilchen in die Atmosphäre eindringt, so stößt es mit einem Atomkern zusammen. Die beiden Kerne zerplatzen, und neue Teilchen werden frei, die weiter in Richtung Erdboden rasen. Diese treffen erneut auf Atomkerne und lösen weitere Teilchen aus. Erst wenn die Energie des ersten Teilchens dieser Kaskade aufgebraucht ist, kommt der Prozess zum Erliegen. Auf der Erde kommt ein so genannter Luftschauer an, die Primärteilchen selbst aber nicht. Mit Satelliten kann man zwar einen Teil der kosmischen Strahlung messen, doch gerade die interessantesten Teilchen mit den ganz hohen Energien sind extrem selten. Die Alternative: Aus Messungen der Schauer-Teilchen von Bodenstationen aus versucht man, Eigenschaften und Energien der Primärteilchen zu rekonstruieren.