Neue deutsch-russische Kooperation für optische Technologien

Die Moskauer Staatliche Lomonossov-Universität und das Laser Zentrum Hannover sind Partner in einem gemeinsamen Forschungsinstitut

Hannover/Moskau (Russland) - Mit dem Forschungsinstitut für Oberflächen und Nanotechnologie bilden die Moskauer Staatliche Lomonossov-Universität und das Laser Zentrum Hannover (LZH) die erste nicht-kommerzielle Partnerschaft zwischen einer russischen Universität und einem deutschen Institut als juristische Person. Ziel dieser Vereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem russischen Forschungsministerium ist es, gemeinsame Forschung und Ausbildung in verschiedenen Bereichen der Hochtechnologien voranzutreiben.

 

Das Internationale Büro des BMBF hatte das LZH im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt, um eine auf Nachhaltigkeit angelegte Forschungskooperation aufzubauen. Im Mai 2011 unterzeichneten die Partner aus Deutschland und Russland die Gründungsdokumente, Anlass war die Eröffnung des Deutsch-Russischen Jahres für Wissenschaft, Bildung und Innovation. Im vergangenen Monat besuchte nun das Präsidium der Lomonossov-Universität das LZH.

Im Forschungsinstitut für Oberflächen- und Nanotechnologie soll an wichtigen anwendungsnahen Forschungsthemen gearbeitet und die Kompetenzen der beiden Partner gebündelt werden. Ausgangspunkt werden zunächst bereits geplante Forschungsinitiativen im Bereich der optischen Dünnschichttechnologie sein. Das LZH bringt hier Erfahrungen in der Herstellung optischer Komponenten und die Lomonossov-Universität ihre herausragenden Kompetenzen in der Synthese der Simulation komplexer optischer Systeme ein.