Vom Radioastronomen zum Wissenschaftsastronauten

Vortrag | 22.10.2018 | 19:00 Uhr in Bonn

Reinhold Ewald ist einer von nur elf Deutschen, die bisher mehr als 100 Kilometer Abstand zwischen sich und die Erdoberfläche gelegt haben und sich daher nach Vollendung einer Erdumkreisung als Raumfahrer bezeichnen dürfen. Im Jahr 1997 startete er mit einer Sojus-Rakete zur damaligen russischen Weltraumstation MIR und verbrachte insgesamt 19 Tage an Bord der Raumstation.

An der Universität zu Köln wurde er mit einem radioastronomischen Thema promoviert, das die Untersuchung zweier Moleküle im Weltraum mit dem 3-m-Radioteleskop KOSMA umfasst. Dieses Radioteleskop kam zunächst auf dem Dach des I. Physikalischen Instituts der Universität Köln zum Einsatz; später wurde es dann in über 3100 m Höhe auf dem Gornergrat bei Zermatt in der Schweiz aufgebaut.

Reinhold Ewald wird von seinem Werdegang von der astronomischen Forschung hin zur Weltraumfahrt berichten, der ihn über das Projekt-Management für das fliegende Infrarot-Observatorium SOFIA, den eigenen Raumflug im Jahr 1997 und verschiedene Tätigkeiten bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA zu seiner jetzigen Position als Professor für das Fachgebiet „Astronautik und Raumstationen“ an das Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart gebracht hat.

Vortragender: Prof. Dr. Reinhold Ewald (Universität Stuttgart)

Zielgruppe: Jedermann

Veranstaltungsort: Deutsches Museum Bonn
Adresse: Ahrstraße 45, 53175 Bonn
Website: http://www.deutsches-museum.de/bonn

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Quelle: https://www.weltderphysik.de/vorort/events/