Potenzial Erneuerbare Energien

Zukünftige Potenziale erneuerbarer Energien

Welche Aussichten gibt es, die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen in der Zukunft noch zu steigern? Die Möglichkeiten sind je nach Medium sehr unterschiedlich. Das derzeit größte Ausbaupotenzial scheinen die Windkraft und Photovoltaik zu besitzen. Beide Primärenergien sind in der Natur reichlich vorhanden. Allerdings kann die Nutzung dieses großen Potenzials teilweise aus geografischen, wirtschaftlichen oder technischen Gründen an Grenzen an praktische Grenzen stoßen.

 

Erneuerbare Energien tragen heute auf dreifache Art zu unserer Energieversorgung bei: zur Erzeugung von Strom, zur Erzeugung von Wärme und durch Nutzung von Biomasse, um Treibstoffe herzustellen. Die Möglichkeiten die Beiträge der erneuerbaren Energien in diesen Bereichen auszubauen sind je nach Medium und Einsatzbestimmung unterschiedlich. Bei Angaben über die Ausbaupotenziale dieser erneuerbaren Energien bezieht man sich häufig auf so genannte Primärenergieäquivalente. Dazu ist es sinnvoll, internationale Vergleichsmaßstäbe in Form der Wirkungsgradmethode zu Grunde zu legen.

Poteztial ErneuerbareMöglichkeiten mit erneuerbaren Energien
Bilderstrecke: Daten zur möglichen Nutzung erneuerbarer Energie

Um verschiedene Energielieferanten miteinander in ihrer Nutzungseffizienz vergleichen zu können, nimmt man Bezug auf die Primärenergie, die benötigt wird, um eine bestimmte Menge an Nutzenergie zu erzeugen. Die Berechnung der Primärenergie erfolgt nach der so genannten Wirkungsgradmethode. Dabei wird zur Ermittlung der entsprechenden Menge an Primärenergie, die Stromerzeugung aus Wasserkraft und aus anderen erneuerbaren Energiequellen sowie des Strom-Außenhandelssaldos (Import-Export von Elektrizität) mit dem Faktor 3600 Kilojoule/Kilowattstunden multipliziert, und damit auf einem Wirkungsgrad von 100 Prozent umgerechnet.

Auf diese Weise wird eine Vergleichbarkeit mit den Statistiken internationaler Organisationen wie zum Beispiel den Vereinten Nationen (UN), der Internationalen Energieagentur (IEA) oder EUROSTAT hergestellt.