Eine Raumsonde mit großen Solarpanels fliegt vor einem felsigen Körper entlang.

Mission Rosetta

Im März 2004 trat die Raumsonde Rosetta ihre Reise zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko an. Der unregelmäßig geformte Himmelskörper umkreist die Sonne auf einem elliptischen Orbit, der zwischen den Bahnen von Jupiter und Mars liegt. Nach zehn Jahren erreichte Rosetta im August 2014 ihr Ziel und schwenkte als erste Raumsonde in eine Umlaufbahn um einen Kometen ein. Von dort untersuchte sie die Oberfläche von Tschurjumow-Gerassimenko und lieferte neue Erkenntnisse über den Himmelskörper. Im November 2014 setzte dann der mitgereiste Landeroboter Philae auf dem Kometen auf.

Am 30. September 2016 endete die Mission schließlich mit einem kontrollierten Absturz von Rosetta auf der Kometenoberfläche. Die im Rahmen der Mission gesammelten Daten werden Wissenschaftler auch in den kommenden Jahren noch weiter auswerten. Höhepunkte der Rosetta-Mission sowie bereits veröffentlichte wissenschaftliche Ergebnisse haben wir hier zusammengetragen.


Landung auf dem Kometen

Auf dem Weg zum Kometen