Perseid Meteoriten Schauer

Meteoroide, Meteore und Meteoriten

Meteoroide sind kleine und kleinste Gesteinsbrocken in unserem Sonnensystem. Sie entstehen meist dadurch, dass sie durch Kollisionen aus einem Asteroiden herausgeschlagen werden, aber auch große Himmelskörper wie der Mond oder der Planet Mars sind inzwischen als Quelle für Meteoroide identifizert worden. Eine scharfe Abgrenzung zwischen großen Meteoroiden und kleinen Asteroiden gibt es nicht.

Meteore sind die Leuchterscheinungen – auch Sternschnuppen genannt – die beim Eintritt eines Meteoroiden in die Erdstmosphäre entstehen. Durch die Reibung mit der Luft werden schell auf die Erde fallende Gesteinsbrocken stark erhitzt und können dabei vollständig verdampfen.

Meteoriten sind Meteoroide oder Teile von Meteoroiden, welche die Erdoberfläche erreichen. Nicht alle Meteoriten haben zuvor einen Meteor ausgelöst: Sehr kleine Meteoroide, von der Größe von Staubkörnern, können langsam und unbeschadet auf die Erde fallen. Die bekanntere Variante aber sind Meteoriten, die übrig bleiben, wenn ein Meteoroid etwa von der Größe einer Murmel oder größer durch die Erdatmosphäre fliegt, einen Meteor verursacht und schließlich auf der Erde einschlägt.

Meteoriten bergen wertvolle Informationen über unser Sonnensystem vor vielen Millionen oder Milliarden Jahren, denn anders als Planeten oder Monde haben sie keine Atmosphäre und sind zu klein für seismische Aktivität. Sie sind somit keiner Erosion und kaum chemischen Veränderungen ausgesetzt, sodass sie als kaum veränderte Probe der Materie im frühen Sonnensystem untersucht werden können.

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