Bruchstücke eines braunen Asteroiden vor dem Hintergrund eines Sternenhimmels mit einem hellen Stern

Asteroiden

Asteroiden bestehen größtenteils aus Gestein und kreisen auf ähnlichen Umlaufbahnen um die Sonne wie es Planeten tun, sind aber deutlich kleiner. Asteroiden messen mehrere Dutzend bis einige Hundert Kilometer und sind meist nicht kugelförmig, da sie aufgrund ihrer geringen Masse keine seismische Aktivität entwickeln und sich so nicht zur Kugel „zurechtrütteln“ können. Asteroiden sind dabei dennoch deutlich größer als Meteoroiden. Dass sie aus Gestein bestehen und annähernd kreisförmige Bahnen um die Sonne in der Nähe der inneren Planeten, unterscheidet sie von Kometen, die eher Wasser, Eis und Staub enthalten und auf sehr ausladenden Bahnen bis hinter die äußeren Planeten durch das Sonnensystem fliegen.

Auf einer Umlaufbahn zwischen den Bahnen der Planeten Mars und Jupiter liegt der Asteroidengürtel, eine Region mit besonders vielen Asteroiden. Das mit Abstand größte Objekt im Asteroidengürtel ist der Zwergplanet Ceres mit einem durchschnittlichen Durchmesser von knapp über 900 Kilometern. Alle übrigen Körper im Asteroidengürtel haben Durchmesser von weniger als 600 Kilometern.

Seit den 1990er-Jahren werden Asteroiden oft von Raumsonden besucht. Die japanische Sonde Hayabusa brachte 2010 erstmals Proben eines Asteroiden zur Erde zurück. Im Jahr 2011 erreichte die NASA-Raumsonde Dawn den Asteroiden Vesta, von dem aus sie schließlich zum Zwergplaneten Ceres aufbrach.

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