GKSS ist jetzt "Helmholtz-Zentrum Geesthacht"

Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung, so heißt ab heute das GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht.

Geesthacht - "Mit der Umbenennung zeigt das Forschungszentrum nicht nur die Zugehörigkeit zur größten deutschen Forschungsorganisation, sondern nimmt außerdem seine Forschungsschwerpunkte in den Namen auf", sagt Professor Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht gehört in der Entwicklung neuartiger Materialien für Innovationen in Technik und Medizin sowie seiner Küsten- und Klimaforschung zu den weltweit führenden Einrichtungen. Die Wissenschaftler in Geesthacht und am Brandenburger Standort Teltow erforschen Hochleistungswerkstoffe für die Autos und Flugzeuge von morgen und für Implantate, die den menschlichen Körper zur Regeneration von nicht mehr funktionsfähigem Gewebe und Organen anregen. GKSS- Materialien werden für Umwelt schonende Technologien, zum Beispiel als Membranen zur Biogasaufbereitung oder im Wasserstoffspeicher genutzt. Die Küstenforschung umfasst Fragen zu Zustand und Wandel der Küstenregionen und leitet daraus Vorschläge für ein Küstenzonenmanagement ab. Zudem beraten und forschen Geesthachter Wissenschaftler zum regionalen und überregionalen Klima der Zukunft.

Der alte Name GKSS-Forschungszentrum Geesthacht nahm Bezug auf die Geschichte des Zentrums, das 1956 als "Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schifffahrt" gegründet wurde. Hauptaufgabe war damals der Bau und Betrieb des kernenergiebetriebenen Forschungsschiffs "Otto Hahn", das 1979 still gelegt wurde. Seit den 1980er Jahren entwickelten sich die neuen Schwerpunkte in der Materialforschung und Umweltforschung.