Science Slam

Beim Science Slam stellen Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse nicht im Kollegenkreis, sondern für ein bunt gemischtes Abendpublikum vor. Der Beitrag soll nicht länger als zehn Minuten dauern und möglichst verständlich, kreativ und unterhaltsam sein. 

Science Slam Logo mit Tor und Sternen
Science Slam

Zugelassen sind alle Fachrichtungen und Forschungsgebiete, die ein spannendes Thema liefern. Einige Zuschauer bilden die Jury und küren am Ende des Abends den Siegerbeitrag. Science Slams werden mittlerweile in mehreren deutschen Städten ausgerichtet, darunter Berlin, Köln und Hamburg.

Um beim Science Slam mitzumachen, melden sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei den Organisatoren ihrer Stadt. In regionalen Vorentscheiden treffen sich schließlich die besten „Slammer“ der verschiedenen Städte und können sich für das Deutschland-Finale qualifizieren.

Miniaturbüste von ALbert Einstein auf einem schwarzen  Sockel.
Einstein Slam

Das Format des Science Slam entwickelte sich in Deutschland 2006 aus dem des Poetry Slam, einem Wettbewerb für Texte und Lyrik, der ebenfalls als unterhaltsamer Wettstreit vor Publikum ausgetragen wird. Inzwischen sind Science Slams beliebte Abendveranstaltungen und werden zum Teil auch von überregionalen Medien übertragen.

Einsteinslam

Ein Format speziell für Physik ist der Einsteinslam, ausgerichtet von der Jungen Deutschen Physikalischen Gesellschaft (jDPG). Er hatte auf der Jahrestagung der DPG 2011 in Dresden Premiere und findet seitdem mehrmals jährlich in verschiedenen Städten statt. Beim Einsteinslam können Wissenschaftler und Studierende mit Vorträgen überzeugen, die einen Bezug zur Physik haben. Dem Sieger wird der "Goldene Albert" verliehen.