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Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin

Kategorie: Helmholtz-Zentren

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) ist eines der wichtigsten Zentren für biomedizinische Forschung. Das MDC wurde 1992 aus Instituten der vormaligen Akademie der Wissenschaften der DDR gegründet, um Ergebnisse der molekularen Forschung in Anwendungen bei der Prävention, Diagnose und Therapie von Krankheiten zu überführen. Der traditionsreiche Standort im Stadtteil Buch im Nordosten Berlins mit seinen Kliniken, Forschungsinstituten und Biotechnologie-Unternehmen bietet ein exzellentes Umfeld für die interdisziplinäre und patientenorientierte Spitzenforschung. Als Ergebnis hat sich das MDC in den vergangenen Jahren zu einem international anerkannten Forschungsinstitut entwickelt. So führt Thomson Reuters das MDC als einziges deutsches Institut auf der Rangliste der 20 weltweit besten Institute im Bereich Molekularbiologie und Genetik auf Platz 14.

Am MDC arbeiten derzeit etwa 1.600 Mitarbeiter und Gastwissenschaftler. Der Etat des MDC beläuft sich auf rund 76 Mio. Euro. Das MDC wird zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent vom Land Berlin finanziert. Zusätzlich warben Wissenschaftler des MDC im Jahr 2013 rund 21 Millionen Euro Drittmittel ein, was als Beleg für die Qualität der Forschung gilt. Rund 70 unabhängige Forschergruppen arbeiten in den vier Forschungsschwerpunkten Herz-Kreislauf Erkrankungen, Krebs,

Funktionsstörungen des Nervensystems sowie Medizinische Systembiologie.