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Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH

Kategorie: Helmholtz-Zentren

Das Photon, also alles, was mit Lichtteilchen zu tun hat, ist die Stärke des Helmholtz-Zentrums Berlin. Erzeugen von Photonen und Nutzen von Photonen für die Energiewandlung und die damit verbundene Materialforschung, das gehört am HZB zusammen.

Im Detail: Das Institut entwickeln und betreiben die Photonenquelle BESSY II – damit beschäftigt sich die Beschleunigerphysik. Und die Wissenschaftler am HZB forschen an Materialien, die das Sonnenlicht für die Energiewandlung oder -speicherung nutzen können (Solarzellen der nächsten Generation, solar erzeugte Brennstoffe). In den zugrunde liegenden physikalischen Prozessen spielen der Transfer von Ladungen sowie elektrochemische Prozesse eine wichtige Rolle. Nicht nur in Solarzellen und solaren Brennstoffen, sondern auch in neuartigen, exotischen Materialsystemen, die hier für eine zukünftige Informationstechnologie entwickelt werden (Spintronik).

Der Schwerpunkt liegt dabei auf Dünnschichttechnologien. Hier kann das HZB auf seinem Know-how aufbauen, das es auf dem Gebiet der Dünnschicht-Photovoltaik bereits erarbeitet hat und für das die HZB-Forschung international bekannt ist.

Den hervorragenden Analysemöglichkeiten (insbesondere an BESSY II und der Neutronenquelle BER II) fügt das Institut nun auch verstärkt Kompetenzen in der Materialsynthese sowie der Theorie und Simulation hinzu.

Das HZB beschäftigt zirka 1200 Mitarbeiter - davon etwa 600 in Berlin-Wannsee und 600 in Berlin-Adlershof – und verfügt über einen Gesamthaushalt von zirka 146 Millionen Euro.