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Ich sehe was, was Du nicht siehst – Historisches und Physikalisches zur Entwicklung der Mikroskopie

Kategorie: Vortrag
18.11.2017 10:00 Uhr in Dresden (Sachsen)

Die wohl faszinierendsten Zweige der physikalischen Forschung beschäftigen sich mit der Physik des sehr Kleinen, des sehr Großen und mit dem sehr Komplexen. Über wichtige Schritte rund um die Entwicklung der Mikroskopie, die das menschliche Auge dabei unterstützt, immer kleinere Strukturen zu erkennen, soll in der Vorlesung berichtet werden. Belegt sind erste Versuche zur optischen Abbildung kleiner Dinge mit Licht schon aus der Zeit der Antike, aber eine physikalische Begründung für eine Grenze des Auflösungsvermögens in Licht-Mikroskopen gibt es erst seit etwa 150 Jahren. Seit dem hat es viele Versuche gegeben, diese Grenze zu immer kleineren Werten zu verschieben. So wurde z.B. erst im Jahr 2014 für die Entwicklung von superauflösender Fluoreszenzmikroskopie der Nobelpreis für Chemie vergeben. Eine andere Möglichkeit, auf immer kleineren Skalen abbilden zu können, eröffnet sich, wenn man nicht mit dem Licht, sondern mit Teilchen abbildet, die eine Ruhemasse besitzen. Die bekannteste Technik dabei ist sicher die Elektronenmikroskopie, die bis zum subatomaren Bereich führt. Am Ende der Vorlesung wird die Abbildung mit einem Rasterelektronenmikroskop (REM) per Videoübertragung demonstriert. Für Interessierte kann die Physik am Samstag mit einem Besuch im Labor ausklingen.

Vortragende: Prof. Dr. Ellen Hieckmann (TU Dresden)

Zielgruppe: Jedermann
TU Dresden

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