Nobelpreis für Physik

Alljährlich am 10. Dezember verleiht die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm den Nobelpreis – unter anderem in der Kategorie Physik. Hier stellen wir die Preisträger der vergangenen Jahre vor.

Ein älterer Mann mit Vollbart sitzt auf einem aufwändig gestalteten Sessel.
Alfred Nobel

Den ersten Nobelpreis für Physik erhielt Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1901 für die Entdeckung der nach ihm benannten Röntgenstrahlung. Bis zum Jahr 2015 wurden 109 Nobelpreise für Physik verliehen, wobei 47 Preise an nur einen Wissenschaftler gingen, 32 Preise von zwei sowie 30 von drei Preisträgern geteilt wurden.

Insgesamt erhielten 201 Forscher den Preis für bedeutende Entdeckungen und Erfindungen. Der jüngste Preisträger war William Lawrence Bragg mit gerade einmal 25 Jahren, der älteste Raymond Davis junior mit 88 Jahren. Unter den bisherigen Preisträgern befinden sich nur zwei Frauen: Marie Curie (1903) und Maria Goeppert-Mayer (1963).

Jedes Jahr beauftragt die Königlich Schwedische Akademie rund dreihundert Wissenschaftler auf der gesamten Welt damit, neue Kandidaten vorzuschlagen. Nach einer Vorauswahl lassen Akademie und Nobelpreiskomitee die Arbeiten der Nominierten von Experten des jeweiligen Fachbereichs bewerten. Wer den Preis erhält, wird jedes Jahr im Oktober bekannt gegeben.