Ein regelmäßiges Netzwerk aus Kugeln und deren Verbindungslinien.

Erforschung kondensierter Materie

Der Bereich „Erforschung kondensierter Materie“ umfasst unter anderem Analysen der Struktur und Dynamik von Festkörpern sowie deren Oberflächen, zu den elektronischen und magnetischen Eigenschaften verschiedenster Systeme oder zum Aufbau und Verhalten von Makromolekülen.

Kondensierte Materie umfasst sowohl flüssige als auch feste Stoffe. In ihren Experimenten beschäftigen sich die Wissenschaftler sowohl mit Grundlagenforschung als auch mit anwendungsorientierter Forschung – und das in zahlreichen Fachbereichen: von Physik, Chemie, Geowissenschaften, Material- und Werkstoffwissenschaften über Lebenswissenschaften und Medizin bis hin zu Archäologie und Kunstgeschichte. Gemeinsames Merkmal ist die Entwicklung und Anwendung aufwendiger physikalischer Messmethoden, die auf der Wechselwirkung von Photonen, Neutronen oder elektrisch geladenen Teilchen mit Materie beruhen.

Die Untersuchungen erfordern den Einsatz modernster Großgeräte wie beispielsweise Synchrotronstrahlungsquellen, Freie-Elektronen-Laser, Neutronenforschungsreaktoren und Spallationsquellen sowie Ionenquellen, ausgestattet mit komplexen Experimentierumgebungen. Die Weiterentwicklung der Großgeräte selbst ist ebenfalls Gegenstand der Forschung.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Forschungsprojekten aus dem Bereich „Erforschung kondensierter Materie“, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen seiner Verbundforschung fördert.