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Quanten-Hall-Effekt

Mit dem Quanten-Hall-Effekt entdeckte Klaus von Klitzing in den frühen 1980er-Jahren eine komplett neue Phase der Materie: Der Physiker ließ bei tiefen Temperaturen Strom durch ein extrem dünnes, nahezu zweidimensionales Material in einem Magnetfeld fließen, wodurch sich senkrecht zur Flussrichtung eine elektrische Spannung aufbaute. Überraschenderweise wuchs diese sogenannte Hall-Spannung nicht kontinuierlich mit dem äußeren Magnetfeld an, sondern stufenweise. In dieser Grafik ist der Hall-Widerstand gezeigt, der bei konstanter Stromstärke proportional zur Hall-Spannung ist.