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Oszillation im Pazifik

In dieser Grafik wird dargestellt, was sich im Pazifik durch den Wechsel zwischen El Niño und La Niña verändert. Normalerweise treibt Ostwind warmes Wasser nach Westen, wo es sich sammelt. Dadurch steht die Thermokline – also die „Sprungschicht“ zwischen warmem Oberflächenwasser und kaltem Tiefenwasser – schräg. Bei El-Niño-Bedingungen schwächt der Ostwind ab und die Thermokline nähert sich der Waagerechten. Das Meer vor Südamerika wird wärmer. Auch die Atmosphäre reagiert: Die Schauerbewölkung wandert vom Westpazifik nach Osten. Auf El Niño folgt La Niña – mit besonders niedrigen Wassertemperaturen im Osten des Pazifiks. Dann weht der Ostwind stark, die Thermokline neigt sich westwärts, die Wolken folgen dem warmen Wasser und in Australien kommt es oft zu Überflutungen.