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Schwenkbewegungen von XMM-Newton

Die Forscher um Liu nutzen den Röntgensatelliten XMM-Newton auf neuartige Weise: Normalerweise nimmt das Röntgenobservatorium nur Daten von vorgegebenen Positionen am Himmel auf – und zwar jeweils eine pro Zeitintervall. Sobald eine Beobachtung abgeschlossen ist, schwenkt das Teleskop zur nächsten Position. Der Trick ist nun, dass während der Schwenkbewegung die Instrumente des Röntgensatelliten eingeschaltet bleiben und weiter aufzeichnen. Die Grafik zeigt die Daten aus mehr als 1200 Schwenkbewegungen zwischen 2001 und 2012, die rund 62 Prozent des Himmels abdecken. Eine Reihe von bekannten Röntgenquellen sind im Bild zu erkennen, darunter etwa der Supernovaüberrest Vela (heller Fleck rechts im Bild).