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Zellüberleben als Funktion der Dosis von Röntgenstrahlen und Kohlenstoffionen

Manche Tumoren, besonders langsam wachsende, zeigen sich gegenüber herkömmlicher Bestrahlung als sehr strahlenresistent. Im Inaktivierungs-Experiment zeigen strahlenresistente Zellen in der Regel eine schulterförmige Kurve des Zellüberlebens. Bei niedrigen Dosen ist die Strahlenempfindlichkeit klein, da die meisten Schäden repariert werden können. Bei hohen Dosen nimmt die Strahlenempfindlichkeit zu und die Kurve fällt steiler ab. Das Experiment zeigt: Strahlen verschiedener Qualität können bei gleicher Dosis unterschiedliche biologische Wirkung zeigen. Für Kohlenstoffionenstrahlen mit circa elf Megaelektronenvolt ergibt sich bei einer vergleichsweise geringen Dosis ein niedriger Überlebensanteil der Krebszellen (blaue Linie).