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Prinzip des Rasterscan-Verfahrens

Da Ionen geladene Teilchen sind, lassen sie sich mit Magnetfeldern ablenken. Im Prinzip entspricht das sogenannnte „Rasterscan-Verfahren“ dem Entstehen eines Fernsehbildes per Elektronenstrahl auf dem Bildschirm. Das Bild wird in Zeilen und Spalten zerlegt und der Strahl über die Bildpunkte (Pixel) einer Zeile gefahren und je nach gewünschter Helligkeit in der Intensität moduliert. Auch beim Ionenstrahl nutzt man heute ein aktives Verfahren mit seitlicher magnetischer Ablenkung und präziser Energievariation im Beschleuniger. Dazu wird das Zielvolumen – der Bereich des Tumors – rechnerisch in Schichten gleicher Teilchenreichweite zerlegt und für jede Schicht die entsprechende Energie eingestellt.