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Vergleich eines Konfokalmikroskops mit einem Zwei-Photonen-Mikroskop

Vergleich eines Konfokalmikroskops (links) mit einem Zwei-Photonen-Mikroskop (rechts). In beiden Geräten wird das Anregungslicht (von links kommend) von einem Laser erzeugt und über einen halbdurchlässigen Spiegel und eine Objektivlinse in die Probe fokussiert. Das dort entstehende Fluoreszenzlicht gelangt auf einen Photodetektor. Beim konfokalen Mikroskop blockt eine Blende Fluoreszenzlicht ab, das nicht aus der Fokusebene stammt. Beim Zwei-Photonen-Mikroskop ist keine Blende nötig; hier nutzt man die Tatsache, dass die Energie, die zur Anregung eines Farbstoffmoleküls benötigt wird, statt von einem energiereichen Photon von zwei Photonen kommt. Fluoreszenz entsteht nur im Fokus, wo die Photonendichte für diesen Prozess ausreichend hoch ist. Da keine Fluoreszenz außerhalb des Fokus entsteht, kann man das gesamte Fluoreszenzlicht aus der Probe verwenden.