Stromerzeugung und Stromverbrauch in Deutschland
Stromerzeugung ist die Hauptursache für den CO2-Ausstoß in der Bundesrepublik. Ein wachsender Anteil von erneuerbaren Energieträgern zeigt in den letzten Jahren erste Ansätze, die Stromerzeugung sauberer zu machen. Der Einsatz regenerativer Energien stellt aber neue Anforderungen an die Struktur des Stromnetzes.
Wie genau die Zukunft des deutschen Stromnetzes aussieht, damit befasst sich die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). In ihrer Netzstudie II vom November 2010 geht sie davon aus, dass bis zum Jahr 2020 etwa 39 Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stammt, vor allem aus Windkraft. Daher müssen unter anderem die konventionellen Kraftwerke optimiert werden, damit sie auf den Bedarf im Netzt reagieren können. Die Studie wird unter anderem finanziert von den Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt, Unternehmen und Verbänden der Windenergiebranche und Energiewirtschaft, sowie von Netzbetreibern und Industrieunternehmen.
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Eine große Bedeutung misst die dena dem europäischen Stromhandel zu: Die politische und marktwirtschaftliche Zusammenarbeit wird zunehmen, ein Ausbau der Netze in Europa beeinflusst deshalb auch die Situation in Deutschland. Wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien bei der Stromproduktion weiter steigt - die Bundesregierung erwartet einen Anteil von 50 Prozent bis 2030 – werden weitere Anpassungen nötig sein. Dazu sollen sowohl die Netzinfrastruktur als auch die Möglichkeiten zum Speichern von Strom ausgebaut werden
