Quarks

Nobelpreis für Physik 2008 an Yoichiro Nambu, Makoto Kobayashi und Toshihide Maskawa

Yoichiro Nambu, Makoto Kobayashi und Toshihide Maskawa teilen sich den diesjährigen Physik-Nobelpreis für ihre Arbeiten über subatomare Physik

Stockholm (Schweden) - Wie die schwedische Akademie der Wissenschaften soeben bekannt gegeben hat, geht der diesjährige Physik-Nobelpreis an Yoichiro Nambu, Makoto Kobayashi und Toshihide Maskawa.

Die eine Hälfte des Preises geht an Yoichiro Nambu für die Entdeckung des spontanen Symmetriebruchung in subatomaren Teilchen. Nambu, geboren im Jahr 1921, arbeitet am Enrico-Fermi-Institut in Chicago.

Makoto Kobayashi (* 1944) und Toshihide Maskawa (*1940) teilen sich die zweite Hälfte des Preises für die Entdeckung des Ursprungs dieses Symmetriebruchs, die gleichzeitig zeigt, dass es drei Familien von Quarks geben muss. Kobayashi und Maskawa arbeiten an Forschungsinstituten in Japan.

Im vergangenen Jahr gingen zwei Nobelpreise an deutsche Forscher: Mit Peter Grünberg wurde ein Physiker und mit Gerhard Ertl ein physikalischer Chemiker ausgezeichnet. Gestern wurde der Nobelpreis für Medizin zur hälfte dem deutschen Mediziner Harald zur Hausen vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg zuerkannt. Er entdeckte den Zusammenhang zwischen menschlichen Papillomviren (Warzenviren) und Gebärmutterhalskrebs.

Der Nobelpreis in Physik, Chemie, Medizin und Literatur wird in jedem Jahr am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, in Stockholm verliehen. Außerdem wird dort der Wirtschaftspreis zum Andenken an Alfred Nobel verliehen. In Oslo findet zeitgleich die Verleihung des Friedensnobelpreis statt.