Maßnahmen zur CO₂-Reduktion
Um die vom Menschen verursachte zusätzliche Erwärmung auf insgesamt höchstens ein bis zwei Grad Celsius im globalen jahreszeitlichen Mittel zu beschränken, müsste die so genannte Kohlendioxidäquivalentkonzentration der Atmosphäre auf einem Niveau deutlich unterhalb einer Verdopplung stabilisiert werden.
Dies zu erreichen, müsste die weitere unnatürliche Emission aller treibhauswirksamen Spurengase, allen voran Kohlendioxid aus der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas, innerhalb der nächsten, nicht allzu vielen Jahrzehnten auf höchstens die Hälfte der derzeitigen Emissionsraten reduziert werden.
Dieses Ziel ausreichend schnell zu erreichen, bedarf es einerseits des entsprechend zunehmenden Einsatzes nicht fossiler Energiequellen. Andererseits bleibt auch bei auf absehbare Zeit die weitere Nutzung fossiler Energieträger wohl unvermeidlich. Aber bei deren Verbrennung wäre eine Abtrennung des Kohlendioxids und anschließend einer sicheren Endlagerung des Kohlendioxids z. B. in entleerte Erdgasfelder oder in tiefe, Salzwasser führende Schichten – sogenannte saline Aquifere – tief unter dem Erdboden oder unter Meeresböden nötig.
