Erneuerbare Energien
Kostenlos liefert die Natur unendlich viel Energie, gespeichert in Sonnenlicht, Windbewegung, Wasserkraft, Erdwärme und in nachwachsender Biomasse – eine Herausforderung an Physik und Technik, diese Energie möglichst effizient umzuwandeln und nutzbar zu machen.
Seit 1990 sind die Beiträge der erneuerbaren Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung sowie zum Kraftstoffverbrauch in erheblichem Umfang gestiegen. Daraufhin stieg auch der Anteil erneuerbarer Energien an der Primärenergiebereitstellung deutlich – von 1,3 Prozent im Jahr 1990 auf 9,4 Prozent im Jahr 2010.
Erneuerbare Energien sind damit innerhalb von 20 Jahren zu einem wichtigen Faktor für die Versorgungssicherheit der Bundesrepublik geworden und tragen außerdem erheblich zur Vermeidung von Kohlendioxid-Emissionen bei. Hauptquellen sind Windenergie, Wasserkraft, Sonnenlicht, Biomasse und, wenn auch bisher noch im geringen Umfang, die Geothermie.
