Monsterwellen im Labor

Sogenannte Freak Waves oder Monsterwellen türmen sich teils mehr als dreißig Meter hoch auf und überragen das umgebende Meer damit um ein Vielfaches. Obwohl ihre Existenz inzwischen als gesichert gilt, bleibt die Entstehung der ozeanischen Riesen nach wie vor umstritten. Norbert Hoffmann und seine Kollegen von der Technischen Universität Hamburg-Harburg nutzen eine Gleichung aus der Quantenmechanik, um das Phänomen zu beschreiben. In diesem Video stellen die Forscher ihren Ansatz vor und demonstrieren, dass die nichtlineare Schrödingergleichung tatsächlich Monsterwellen hervorbringt – zumindest im Wellenkanal.