Mittendrin bei Jugend präsentiert – Teil 1

Zur Präsentationsakademie machten sich 63 Schüler/Innen aus ganz Deutschland auf den Weg nach Heidelberg. Darunter auch ich: Lilith Diringer aus der Klasse 9b des Gymnasium Karlsbads. Unsere Bewerbungsvideos waren von insgesamt mehr als 460 Einsendungen ausgewählt worden, sodass wir nun eine Einladung zur Präsentationsakademie bekommen hatten, die wir gerne annahmen.

Das Fahrradfahrer-Modell

Am Donnerstag ging es schließlich los und wir trafen nachmittags an der Jugendherberge ein. Nach einer kurzen Einführung und Vorstellung der vielen neuen Gesichter und auch des Programms, das uns in den nächsten Tagen erwartete, bezogen wir unsere Zimmer und anschließend ging es auch schon weiter. Wir machten uns auf den Weg, Heidelberg auf einer Geocaching-Tour zu entdecken. Trotz einiger Diskussionen und Unsicherheiten bekamen wir alle einen ganz guten Einblick in die schöne Stadt Heidelberg.

Zum Glück ging niemand von unserer doch recht großen Gruppe verloren, und es fanden alle wieder den Weg zurück zur Jugendherberge, sodass wir abends alle das Spiel Deutschland–USA der Fußball-WM anschauen konnten. Anschließend ging es mit guter Stimmung, die zum Teil auf den Sieg der deutschen Mannschaft zurückzuführen war, nahtlos in das abendliche Programm über, bei dem wir uns alle besser kennenlernten und unter anderem in unseren Zimmergruppen Plakate für die Türen gestalteten.

In der Villa Bosch, dem Hauptsitz der Klaus Tschira Stiftung, wurden wir am Freitag und Samstagmorgen von „rhetorischer Situationsanalyse“ über „Performanz“ bis hin zum Erstellen einer Prezi-Präsentation, eines Erklärvideos, oder zum Aufbau einer guten Argumentationsstruktur eines Vortrags geschult. Von netten Referenten begleitet und Pausen zum Stärken mit reicher Auswahl an gutem Essen, wurden wir in allen Bereichen des Präsentierens unterrichtet und konnten dabei sehr viel lernen.

Am Freitagabend wartete noch dazu ein sehr spannender Tagesabschluss im „Haus der Astronomie“ auf uns, in dem wir unter anderem zum Uranus, zum Mars und zum Erdmond „flogen“ und unsere eigene Galaxie als kleines Pünktchen unter all den anderen im Weltraum verschwinden sehen konnten.

Teilnehmer der Präsentationsakademie

Am Samstag wurde unser Heidelbergaufenthalt leider schon nach dem Mittagessen und anschließendem Abschlussplenum beendet. Insgesamt hat uns allen die Präsentationsakademie sehr viel Spaß bereitet, wir haben viel gelernt und mitgenommen und wir freuen uns alle schon auf das Finale im September!

In Hamburg

Am 12. September begab ich mich nun wieder auf die Fahrt. Mein Ziel war das sehr schöne, nur leider etwas weiter als Heidelberg entfernte Hamburg. Nach dem Einchecken und dem Wiedererkennen noch von der Präsentationsakademie bekannter Gesichter fanden wir uns alle gegen 17 Uhr zur Begrüßung zusammen, bei der uns noch einmal der gesamte Ablauf der folgenden zwei Tage erklärt wurde.

Etwa eine Stunde später konnten wir nach sehr langem Anstehen letztendlich unser Abendessen genießen, bevor es nach einer halben Stunde los zur Bootstour auf der Elbe ging. Nach einer humorvoll gehaltenen Führung während wir durch das Wasser glitten, schaute sich ein Teil der Gruppe noch den alten Elbtunnel an, während der andere bereits seinen Weg zur Jugendherberge antrat.

Anschließend hatten alle noch einmal die Möglichkeit bei einem kleinen Snack letzte Fragen mit den Rhetorikexperten und Organisatoren zu klären, sodass wir anschließend beruhigt in den Schlaf fallen konnten. Am nächsten Morgen wurde es nach dem Frühstück und der Busfahrt zum „DESY“ für alle aufregend. Vormittags warteten die digitalen und am Nachmittag die analogen Präsentationen auf uns, die alle mit Bravour bewältigten. In den Pausen wurde sowohl regelmäßig eine Führung durch das riesige und wirklich interessante DESY-Gelände und auch ein „Stage Training“ mit einer Schauspielerin angeboten.

Um 20 Uhr trafen sich alle zu der Veranstaltung „Science Notes“ im „Übel und Gefährlich“ wieder und konnten von bekannten Wissenschaftlern viel über den Klimawandel und dessen Auswirkungen erfahren.

Am Abend wurden auch die Ergebnisse verkündet und die sechs Finalisten standen nach wirklich schwieriger Entscheidung der Jury fest. Während die Finalisten einige Informationen zu dem speziellen Ablauf für sie am nächsten Tag erhielten, konnten die anderen die abendlichen leckeren Häppchen in Ruhe genießen.

Der zweite Teil über den Wettbewerb Jugend präsentiert