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Strom und Gezeiten: Wasserkraftwerke
Stauseen, Gezeitenströmungen, Flussläufe. Über diese Wege führen heute die effizientesten Wege, Strom aus Wasserkraft zu erzeugen.
Etwa ein Viertel der Energie des von der Sonne auf die Erde eingestrahlten Lichts führt zur Verdunstung von Wasser - hauptsächlich von der Oberfläche der warmen Meere. Über Aufsteigen der warmen, feuchten Luft, Wolkenbildung, Niederschläge auf Meere und Landflächen und Ablauf des Wassers von der Landfläche ins Meer schließt sich der Wasserkreislauf der Natur. Dabei kann die kinetische Energie des von den Landflächen der Erde aus einer mittleren Höhe von etwa 800 Meter als Fallwasser aus Stauseen und in Flüssen zu den Meeren ablaufenden Wassers mittels Turbinen und Stromgeneratoren in elektrische Energie umgewandelt werden, dies mit einem Umwandlungswirkungsgrad im Prinzip von 100 Prozent, im Bestfall großer Anlagen von bis zu 90 Prozent.
Weltweit wurden im Jahr 2007 von der insgesamt ablaufenden Wasserkraft 3.078 Terawattstunden zu elektrischer Energie, zu Strom umgewandelt. Damit wurden 15,6 Prozent des weltweiten Strombedarfs gedeckt. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur in Paris (World Energy Outlook 2009) Könnte die globale Stromerzeugung aus Wasserkraft bis zum Jahr 2030 bis auf knapp 5000 Terawattstunden pro Jahr gesteigert werden und damit ihre anteilige Stellung im bis dahin weiter gestiegenen Strombedarf behaupten.
Bei der Nutzung der Wasserkraft unterscheidet man zwei Typen von Kraftwerken, Speicherkraftwerke und Laufwasserkraftwerke. Von den großen Wasserkraftanlagen in Deutschland sind ca. 20% Speicherkraftwerke und ca. 80% Laufwasserkraftwerke.
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Dokumentinfo
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Quelle: Welt der Physik
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erstellt: 12.11.2006
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aktualisiert: 25.05.2010
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Autor: Klaus Heinloth
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Redaktion: Lisa Leander
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Klaus Heinloth
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Der Autor
Klaus Heinloth war bis 2000 Professor am Physikalischen Institut der Universität Bonn. Er erhielt 1999 Robert-Mayer-Preis der VDI-Gesellschaft Energietechnik.
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