(Beginn des Inhalts [zu den inhaltlichen Zusatzinformationen Taste Z, zum Servicemenü Taste S, zum Menü Taste M])
Strom und Gezeiten: Wasserkraftwerke
Stauseen, Gezeitenströmungen, Flussläufe. Über diese Wege führen heute die effizientesten Wege, Strom aus Wasserkraft zu erzeugen.
Etwa ein Viertel der Energie des von der Sonne auf die Erde eingestrahlten Lichts führt zur Verdunstung von Wasser - hauptsächlich von der Oberfläche der warmen Meere. Über Aufsteigen der warmen, feuchten Luft, Wolkenbildung, Niederschläge auf Meere und Landflächen und Ablauf des Wassers von der Landfläche ins Meer schließt sich der Wasserkreislauf der Natur. Dabei kann die kinetische Energie des von den Landflächen der Erde aus einer mittleren Höhe von etwa 800 Meter als Fallwasser aus Stauseen und in Flüssen zu den Meeren ablaufenden Wassers mittels Turbinen und Stromgeneratoren in elektrische Energie umgewandelt werden, dies mit einem Umwandlungswirkungsgrad im Prinzip von 100 Prozent, im Bestfall großer Anlagen von bis zu 90 Prozent.
Weltweit könnten von der insgesamt ablaufenden Wasserkraft etwa 10 bis 15 Prozent, entsprechend 4.000 bis 6.000 Terawattstunden/Jahr (TWh/a), zu elektrischer Energie, zu Strom gewandelt werden. Realisiert sind davon derzeit (Stand 2000) etwa die Hälfte, 2.800 TWh/a. Damit werden etwa 18 Prozent des derzeitigen, weltweiten Strombedarfs gedeckt. Bei der Nutzung der Wasserkraft unterscheidet man zwei Typen von Kraftwerken, Speicherkraftwerke und Laufwasserkraftwerke.
Weitere Themen
(Beginn der inhaltlichen Zusatzinformationen [zum Inhalt Taste I, zum Servicemenü Taste S, zum Menü Taste M])
Mehr dazu in WDP
-
Weitere Meldungen zu diesem Thema

-
03.02.2010
Riesenstaudamm wird im Amazonas-Gebiet gebaut

-
13.05.2008
Kraftwerk in den Schuhsohlen

-
24.01.2008
Strom aus Regentropfen

-
Klaus Heinloth
-
Der Autor
Klaus Heinloth war bis 2000 Professor am Physikalischen Institut der Universität Bonn. Er erhielt 1999 Robert-Mayer-Preis der VDI-Gesellschaft Energietechnik.
(Ende des Menüs)
Dieser Webauftritt "Welt der Physik" wird herausgegeben von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Die auf dieser Seite enthaltenen Bilder können Sie zusätzlich über die Großansicht ausdrucken.






