Die Meere

In den Tiefen der Weltmeere ließen sich die höchsten Berge des Himalayas locker versenken. Nicht nur fremdartige Tierarten warten dort auf ihre Entdeckung - Strömungen, Turbulenz und Wellen sind von Ozeanphysikern auch erst zum Teil entziffert worden.

Nicht alle Wellen auf dem Meer erzeugt der Wind; bei Seebeben versetzt auch der Meeresgrund das Wasser in Bewegung. Die Wellen sind auf offener See kaum wahrzunehmen. An der Küste dagegen werden sie zur tückischen Gefahr.

Mehr zum Thema

  • Riesenwellen auf dem Meer

    Lange dachten Forscher, vom Wind aufgepeitschte Meereswellen könnten kaum höher werden als 15 Meter. Doch sie irrten sich. Heute weiß man, dass Riesenwellen überraschend häufig auftreten. Die sogenannten Freak Waves überragen die umgebenden Wellen um ein Vielfaches und können sich bis zu 35 Meter hoch auftürmen.  
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  • Die Thermohaline Zirkulation des Atlantiks

    Die Strömungen der Ozeane sind für das Klima wesentlich: Sie transportieren gigantische Mengen an Wärmeenergie und beeinflussen durch Verdunstung sowie Wärmeaufnahme und -abgabe an der Oberfläche den gesamten Wasserkreislauf der Erde. Eine besondere Rolle kommt dabei der Thermohalinen Zirkulation im Atlantischen Ozean zu. Ihr zukünftiges Schicksal in einer sich erwärmenden Welt beschäftigt daher viele Wissenschaftler und mittlerweile auch Politiker. 
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  • Die Kräfte der Gezeiten

    Wenn sich am Strand das Wasser ganz langsam zurückzieht, dann hat der Mond seine unsichtbare Hand im Spiel - das weiß jedes Kind. Doch wie die Höhe und die Dauer der Gezeiten im Einzelnen zustande kommen, ist nur mit dem Zusammenwirken der Anziehungskräfte zwischen Erde und Mond sowie zwischen Erde und Sonne zu erklären. Auch die Neigung der Erdachse, die Neigung der Erdumlaufbahn zur Bahn des Mondes sowie die Geografie beeinflussen die Gezeiten. 
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  • Tsunami - die Gefahr durch Seebeben

    Spätestens seit dem 2. Weihnachtsfeiertag 2004, als gewaltige Wogen die Küsten des Indischen Ozeans verheerten, sind Tsunamis auch hierzulande jedem ein Begriff. Sie werden manchmal fälschlich als Flutwellen bezeichnet - doch mit den Gezeiten haben sie nichts zu tun. Die Ursache eines Tsunamis ist meist ein Seebeben. 
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  • Großer Alarm vor großen Wellen

    Schwere Seebeben können Tsunamis auslösen - eine tödliche Gefahr. Wer sich im Ernstfall an der Küste aufhält und nicht vor den Wellen gewarnt wird, ist seinem Schicksal meist schutzlos ausgeliefert. Darum gibt es im Pazifischen Ozean schon seit Ende der 1960-er Jahre ein Warnsystem. Auch im Indischen Ozean wird jetzt eines eingerichtet - mit deutscher Hilfe. Mitte November 2005 setzte das Forschungsschiff "Sonne" die ersten Sonden im Meer aus. 
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  • Datenübertragung per Delfinfunk - Deutsche Ingenieure sind bei der Entwicklung der Tsunami-Warnbojen federführend

    Dreißig Minuten, die Leben retten. Diese Vorwarnzeit haben sich die deutschen Entwickler des Tsunami-Warnsystems zum Ziel gesetzt. Menschen sollen rechtzeitig von den Stränden flüchten können und sich vor der anrollenden, tödlichen Welle in Schutz bringen. 
    [Artikel lesen...] (URL: http://www.weltderphysik.de/de/3474.php)

Dokumentinfo

 
25.09.2010
Tag der Energie
Countdown

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